19. May 2012

Köln und sein berühmter Dom

Wer einmal Köln besuchen möchte, denkt wohl automatisch an den Kölner Dom. Sein offizieller Name lautet: Hohe Domkirche zu Köln. Er ist eines der Wahrzeichen der Stadt und eine römisch-katholische Kirche. Die Domkirche zu Köln zählt seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit seinen 157,38 Metern Höhe ist er das zweithöchste Kirchengebäude Europas gleich nach dem Ulmer Münster. Diese an Einmaligkeit kaum zu übertreffende Kirche steht unweit vom Kölner Hauptbahnhof und etwa 250 Meter vom schönen Rhein entfernt. In unmittelbarer Nähe führt auch die Hohenzollernbrücke aus dem Jahr 1911 über den Rhein. Der Bau des im gotischen Baustil erbauten Kölner Doms begann bereits im Mittelalter, wurde aber erst viel später, nämlich im 19.Jahrhundert, fertiggestellt. Einst das höchste Gebäude weltweit, ist der Dom zu Köln seit Jahren die meistbesuchte Sehenswürdigkeit mit mehreren Millionen Besuchern pro Jahr. Der wohl berühmteste Besucher 2005 war sicher Papst Benedikt.

Ein Dom der einfach fasziniert

Der Kölner Dom besteht aus drei Portalen. Das Petersportal aus den Jahren 1370/80 liegt rechts. Das mittelalterliche Portal ist das einzige originale des Doms, jedoch sind nur noch fünf der Figuren aus dem Mittelalter. Links befindet sich das Drei-Königs-Portal. Das Hauptportal in der Mitte des Doms ist namenlos. Die im Südportal stehenden religiösen Skulpturen sind wahre Kunstwerke. Aber auch die ganze Südfassade zählt zu den künstlerisch vollkommensten Werken aus der Zeit der Neugotik. Die Querfassade stellt die Gründungsgeschichte des Doms dar. Besonders kunstvoll ist das Hauptschiff. Mit 144 Meter ist es das größte Kirchenschiff Deutschlands. Aber auch die neun Chorkapellen sind jede für sich etwas ganz besonderes in ihrer Bauweise und Ausstattung. Selbst viele der Fenster sind noch original und aus dem Mittelalter. Sie sind größtenteils mit Ornamenten und Figuren gestaltet. Das älteste erhaltene Domfenster stammt aus dem Jahr 1260 und befindet sich in der Dreikönigenkapelle. Es spiegelt die hohe Kunst der Glasmacher wieder. Der Kölner Dom ist künstlerisch reich ausgestattet und das zentrale Gotteshaus des Erzbistums Köln. Eine Besichtigung des Doms zeigt die ganze Vielfalt der Kunst mehrerer Jahrhunderte.

Besucherfreundliche Öffnungszeiten

Bei einem Rundgang durch den Kölner Dom darf die Domschatzkammer natürlich nicht fehlen. Sie besteht aus sechs Räumen, die sich über zwei Etagen erstrecken. Hier sind auf einer Gesamtfläche von mehr als 500 Quadratmetern liturgische Gewänder und Geräte, kostbare Reliquien und Insignien der Domgeistlichen und Erzbischöfe aus vielen Jahrhunderten sowie mittelalterliche Skulpturen und andere Schätze ausgestellt. Für Besucher ist der Kölner Dom von November bis April täglich von 6 bis 19.30 Uhr und in den Monaten Mai bis Oktober täglich von 6 bis 21 Uhr geöffnet. Auch die Turmbesteigung ist jeden Tag möglich. Von dort oben ist der Blick über Köln atemberaubend schön und unvergleichlich. Außerdem werden Führungen angeboten, die es lohnt, mitzumachen und zu genießen.

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